Deutscher Behindertenrat (DBR)

Das Aktionsbündnis deutscher Behindertenverbände
Im Deutschen Behindertenrat (DBR ) haben sich alle wichtigen Organisationen behinderter und chronisch kranker Menschen zu einem Aktionsbündnis zusammengeschlossen, das mehr als 2,5 Millionen Betroffene in Deutschland repräsentiert.

Unter anderem ist Aufgabe des Deutschen Behindertenrates, Interessen behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen verbandsübergreifend offensiv zu vertreten. Dazu gehört insbesondere auch, auf die Sicherstellung der finanziellen Rahmenbedingungen für die Lebensgestaltung behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen sowie der Arbeit der für sie notwendigen Dienste und der Selbsthilfestrukturen hinzuwirken.

Der Deutsche Behindertenrat ist ein Aktionsbündnis der maßgeblichen Verbände chronisch kranker und behinderter Menschen und versteht sich als Plattform gemeinsamen Handelns und des Erfahrungsaustauschs. Er ist kein Dachverband und besitzt damit kein generelles Vertretungsmandat. Die Mitgliedsorganisationen sind eigenständig und vertreten sich in aller Regel selbst (-Mitglieder ).

Der Deutsche Behindertenrat vertritt die Interessen behinderter Menschen auf internationaler Ebene und ist Mitglied im Europäischen Behindertenforum .

Pressemitteilungen des DBR
-DBR kritisiert Lehrerverband: Inklusive Bildung qualitativ verbessern statt stoppen
19. Februar 2018 - Zur aktuellen Debatte über die Zukunft der inklusiven Bildung erklärt SoVD-Präsident und DBR-Sprecher Adolf Bauer: "Die Forderungen des Deutschen Lehrerverbands, Inklusion auszusetzen, sind abwegig. Es muss jetzt darum gehen, inklusive Bildung qualitativ zu verbessern." Weiterlesen:

-Sondierung: Beschäftigungspolitik für Menschen mit Behinderungen verbessern
9. Januar 2018 - Der Deutsche Behindertenrat (DBR) ruft Union und SPD zu einer verstärkten Förderung der Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen auf.

-Welttag der Menschen mit Behinderung: Behindertenpolitische Herausforderungen in der neuen Legislaturperiode Wege zur Nichtdiskriminierung als Maßstab
Berlin, 30. November 2017 - Anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung appelliert Hannelore Loskill, Sprecherratsvorsitzende des Deutschen Behindertenrates und Vorstandsvorsitzende der BAG SELBST-HILFE, an die gesellschaftliche, politische sowie rechtliche Verpflichtung, die Teilhabe und Selbstbe-stimmung für Menschen mit Behinderung zu ermöglichen und Wege zur Nichtdiskriminierung als Maß-stab für gleichwertige Lebensbedingungen umzusetzen.
  
Aktuelles
-DBR-Forderungen zu den Sondierungen von CDU, CSU und SPD
Berlin, 22.1.2018 - Anlässlich der Sondierungen von CDU, CSU und SPD hat der DBR seine behindertenpolitischen Forderungen vorgelegt.

-Gemeinsame Forderungen des Deutschen Behindertenrates und des Bundesverbandes Deutscher Omnibusunternehmer anlässlich der Koalitionsverhandlungen 2017
Berlin, 16.11.2017 - Der Deutsche Behindertenrat (DBR) und der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) sehen gemeinsam bei nachfolgenden Punkten im Themenfeld Mobilität Handlungsbedarf. Sie appellieren an die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung, insbesondere auch mit Hinblick auf die laufenden Koalitionsverhandlungen, im Sinne der Barrierefreiheit folgende Punkte bei verkehrspolitischen Entscheidungen umzusetzen:

-Deutscher Behindertenrat im Gespräch mit der staatlichen Menschenrechtsorganisation von Korea (NHRCK)
Berlin, 19.9.2017 - Am 19. September 2017 fand ein erster Fachaustausch zwischen dem Deutschen Behindertenrat (DBR) und Vertreterinnen und Vertretern der staatlichen Menschenrechtsorganisation von Korea (NHRCK) statt. Die NHRCK ist eine unabhängige nationale Körperschaft für die Förderung und den Schutz von Menschenrechten und das Pendant zum Deutschen Behindertenrat.
© 2004 - 2018 Deutscher Behindertenrat