Deutscher Behindertenrat (DBR)

Das Aktionsbündnis deutscher Behindertenverbände
Im Deutschen Behindertenrat (DBR ) haben sich alle wichtigen Organisationen behinderter und chronisch kranker Menschen zu einem Aktionsbündnis zusammengeschlossen, das mehr als 2,5 Millionen Betroffene in Deutschland repräsentiert.

Unter anderem ist Aufgabe des Deutschen Behindertenrates, Interessen behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen verbandsübergreifend offensiv zu vertreten. Dazu gehört insbesondere auch, auf die Sicherstellung der finanziellen Rahmenbedingungen für die Lebensgestaltung behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen sowie der Arbeit der für sie notwendigen Dienste und der Selbsthilfestrukturen hinzuwirken.

Der Deutsche Behindertenrat ist ein Aktionsbündnis der maßgeblichen Verbände chronisch kranker und behinderter Menschen und versteht sich als Plattform gemeinsamen Handelns und des Erfahrungsaustauschs. Er ist kein Dachverband und besitzt damit kein generelles Vertretungsmandat. Die Mitgliedsorganisationen sind eigenständig und vertreten sich in aller Regel selbst.

Der Deutsche Behindertenrat vertritt die Interessen behinderter Menschen auf internationaler Ebene und ist Mitglied im Europäischen Behindertenforum.


Pressemitteilungen des DBR
-Deutscher Behindertenrat kritisiert Verteuerung der Wertmarke
11.5.2012 - "Wir lehnen die Erhöhung und die Dynamisierung der Kosten für die Wertmarke strikt ab" , erklärte die Sprecherratsvorsitzende des Deutschen Behindertenrats (DBR ), Ulrike Mascher, heute anlässlich von Beratungen im Bundesrat über eine geplante Änderung des SGB IX.

-Barrieren abbauen, mehr Jobs schaffen
4.5.2012 - "Menschen mit Behinderung müssen die gleichen Chancen in Alltag, Freizeit, Schule und Beruf bekommen wie nichtbehinderte Menschen", fordert die VdK-Präsidentin und Sprecherin des Deutschen Behindertenrates (DBR), Ulrike Mascher, anlässlich des morgigen Europaweiten Protesttags für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung.

-Deutscher Behindertenrat fordert höhere Ausgleichsabgabe
16.3.2012 - "Wir sind in hohem Maße irritiert über die Stellungnahme der Bundesagentur für Arbeit, die den Anschein erweckt, sie wolle die Beschäftigungspflicht und das System der Ausgleichsabgabe in Frage stellen", erklärte die Sprecherratsvorsitzende des Deutschen Behindertenrats (DBR) Ulrike Mascher anlässlich der am Montag stattfindenden Beratungen im Deutschen Bundestag zur Behindertenpolitik. Demnach soll die Schwerbehindertenausgleichsabgabe mit der Begründung überprüft werden, dass der derzeitige Sanktionsgedanke bei Nichteinhaltung der Beschäftigungspflicht nicht mehr zeitgemäß sei.

  
Aktuelles
-Behindertenpolitik verträgt keinen Stillstand
26.3.2012 - Solange Menschen mit Behinderung ausgegrenzt und benachteiligt werden, ist das Ziel noch lange nicht erreicht, Chancengleichheit für sie herzustellen und ihnen eine gleichberechtigte berufliche und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Das machte Ulrike Mascher, VdK-Präsidentin und Sprecherin des Deutschen Behindertenrates (DBR), bei einem Gespräch mit Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel deutlich. Gemeinsam mit anderen Vertretern des DBR war Mascher Anfang März im Bundeskanzleramt.

-Deutscher Behindertenrat fordert höhere Ausgleichsabgabe
16.3.2012 - "Wir sind in hohem Maße irritiert über die Stellungnahme der Bundesagentur für Arbeit, die den Anschein erweckt, sie wolle die Beschäftigungspflicht und das System der Ausgleichsabgabe in Frage stellen", erklärte die Sprecherratsvorsitzende des Deutschen Behindertenrats (DBR) Ulrike Mascher anlässlich der am Montag stattfindenden Beratungen im Deutschen Bundestag zur Behindertenpolitik. Demnach soll die Schwerbehindertenausgleichsabgabe mit der Begründung überprüft werden, dass der derzeitige Sanktionsgedanke bei Nichteinhaltung der Beschäftigungspflicht nicht mehr zeitgemäß sei.

-Daimler AG finanziert Gebärdendolmetscher
2.3.2012 - Mit einer Spende an den Sozialverband VdK Deutschland in Höhe von 8000 Euro ermöglicht der Autokonzern Daimler AG die Finanzierung von Gebärdendolmetschern, die für die gehörlosen Teilnehmer in den DBR-Sitzungen aus der gesprochenen Sprache in die Gebärdensprache übersetzen, und umgekehrt. So ist die Teilnahme von Vertretern des Deutschen Gehörlosenbundes an Arbeitsausschusssitzungen und Arbeitsgruppen des Deutschen Behindertenrats (DBR) in diesem Jahr sicher gestellt.


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