DBR-Sprecherinnen im Gespräch mit Gesundheitsministerin Nina Warken
Der DBR-Sprecherinnenrat traf Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) und setzte sich bei dem Austausch dafür ein, dass der Aktionsplan für ein barrierefreies Gesundheitswesen nun konsequent umgesetzt wird.
Das Foto vom Treffen zeigt von rechts nach links: Prof. Dr. Sigrid Arnade (Weibernetz e.V.), Hannelore Loskill (BAG SELBSTHILFE und Sprecherratsvorsitzende), Bundesgesundheitsministerin Nina Warken, Verena Bentele (VdK), Michaela Engelmeier (SoVD) und Dr. Martin Danner, Koordinator des DBR-Arbeitsausschusses.
11.11.2025 - Der Sprecherinnenrat des Deutschen Behindertenrats (
DBR) traf sich heute mit Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (
CDU). Bei diesem Treffen ging es unter anderem um die Umsetzung des Aktionsplans für ein diverses und barrierefreies Gesundheitswesen.
Dieser Aktionsplan wurde noch in der vergangenen Legislatur erarbeitet. Darin ging es darum, wie Barrieren im Gesundheitswesen abgebaut werden können, sodass alle Menschen gleichberechtigt Zugang haben. Auch die Verbände, die im Deutschen Behindertenrat zusammenarbeiten, haben sich intensiv an der Erstellung des Aktionsplans beteiligt und sowohl aktuelle Probleme benannt als auch Lösungsvorschläge dafür eingebracht.
Doch die Umsetzung des Aktionsplans steht seit dem Regierungswechsel offen. Das war auch Thema beim Gespräch mit Gesundheitsministerin Nina Warken.
"Der Aktionsplan für ein barrierefreies Gesundheitswesen muss dringend konsequent umgesetzt werden", sagt die Vorsitzende des
DBR-Sprecherinnenrats Hannelore Loskill.
Das bedeutet, dass gesetzgeberische Maßnahmen auf den Weg gebracht werden müssen. Diese Maßnahmen müssen im Verlauf der nächsten Jahre immer wieder geprüft und evaluiert werden, sodass der Aktionsplan bei Bedarf weiterentwickelt werden kann. Dafür muss eine Stelle im Bundesgesundheitsministerium verankert werden, der auch in Zukunft als Kompetenzort für die Belange von Menschen mit Behinderungen dient.
Kurzfristig muss Transparenz geschaffen werden, wo Menschen mit Behinderungen im Gesundheitswesen mit Barrieren rechnen müssen.
"Diese Barrieren müssen dann dringend abgebaut und das Entstehen neuer Barrieren verhindert werden", sagt Hannelore Loskill.
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