Deutscher Behindertenrat (DBR)

Das Aktionsbündnis deutscher Behindertenverbände

Gruppenfoto der Mitglieder des DBR-Arbeitsausschusses
Der DBR tagt in seinen Arbeitsausschusssitzungen fünf Mal im Jahr. Foto: DBR - Franziska Vu

Über den Deutschen Behindertenrat Im Deutschen Behindertenrat (DBR) haben sich alle wichtigen Organisationen behinderter und chronisch kranker Menschen zu einem Aktionsbündnis zusammengeschlossen, das mehr als 2,5 Millionen Betroffene in Deutschland repräsentiert.

Unter anderem ist Aufgabe des Deutschen Behindertenrates, Interessen behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen verbandsübergreifend offensiv zu vertreten. Dazu gehört insbesondere auch, auf die Sicherstellung der finanziellen Rahmenbedingungen für die Lebensgestaltung behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen sowie der Arbeit der für sie notwendigen Dienste und der Selbsthilfestrukturen hinzuwirken.

Der Deutsche Behindertenrat ist ein Aktionsbündnis der maßgeblichen Verbände chronisch kranker und behinderter Menschen und versteht sich als Plattform gemeinsamen Handelns und des Erfahrungsaustauschs. Er ist kein Dachverband und besitzt damit kein generelles Vertretungsmandat. Die Mitgliedsorganisationen sind eigenständig und vertreten sich in aller Regel selbst (-Mitglieder ).

Der Deutsche Behindertenrat vertritt die Interessen behinderter Menschen auf internationaler Ebene und ist Mitglied im Europäischen Behindertenforum .

Presse und Aktuelles

Pressemitteilungen des DBR
-Missstände in der Intensivpflege beheben – Selbstbestimmtes Leben nicht antasten!
28.8.2019 - Die Verbände im Deutschen Behindertenrat (DBR) sind sich in ihrer Kritik an dem aktuellen Gesetzentwurf zur Intensivpflege aus dem Bundesgesundheitsministerium einig. Die Ziele des Reha- und Intensivpflege-Stärkungsgesetz – RISG werden geteilt. Die Regelungen, die im vorliegenden Entwurf formuliert wurden, bedeuten jedoch das Ende des selbstbestimmten Lebens vieler behinderter Menschen und eine massive Verletzung ihrer elementaren Menschenrechte.

-Gesetzeslücke schafft Benachteiligung
17.5.2019 - Der DBR weist auf eine gravierende Lücke im aktuellen Änderungsgesetz zu den Sozialgesetzbüchern IX und XII hin und fordert deren Beseitigung. Dies betrifft Menschen mit Behinderungen, die in Einrichtungen leben und ein sogenanntes Taschengeld erhalten. Nach alter Rechtslage bleibt den Bewohner*innen bislang monatlich ein Taschengeld von mindestens 114 Euro zur individuellen Verfügung. Ab 2020 soll es dazu aber keine bundeseinheitliche Regelung mehr geben.

-DBR: Ja zur dauerhaften Teilhabeberatung – Nein zur Reduzierung der Berichtspflicht
6.6.2019 - Positiv bewertet der Deutsche Behindertenrat (DBR) die meisten Änderungsanträge des Bundesrates zum SGB IX/SGB XII-Änderungsgesetz, die am Freitag (7. Juni) Thema auf der turnusmäßigen Sitzung sind. "Insbesondere begrüßen wir den Vorschlag, die bislang befristete ´Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB)´ dauerhaft zu finanzieren," erklärt Horst Frehe, Vor-sitzender des DBR-Sprecherrats.

  
Aktuelles
-Save the Date DBR-Welttagsveranstaltung

-Erinnerungsveranstaltung der Stiftung Anerkennung und Hilfe: "Zeit, über das Leid zu sprechen"
Der Deutsche Behindertenrat (DBR) begrüßt die aufrichtigen Worte von Herrn Bundesminister Hubertus Heil auf der am 13. Mai 2019 stattgefundenen Veranstaltung zur öffentlichen Anerkennung des Leids und Unrechts außerordentlich.

-Offener Brief an alle Kandidierenden zum Europaparlament
Der Deutsche Behindertenrat fordert mit diesem Offenen Brief alle Kandidierenden zum Europaparlament auf, sich für die Rechte von Menschen mit Behinderungen einzusetzen.

-Kernforderungen des DBR zur geplanten Reform des Betreuungsrechts
Der UN-Fachausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen hält das System der rechtlichen Betreuung in Deutschland für unvereinbar mit der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) und fordert anstelle des bislang vertretungsorientierten Systems die Überführung in ein System der unterstützten Entscheidungsfindung. Der Deutsche Behindertenrat (DBR) hat zuletzt im Januar 2018 eine Neufassung des Betreuungsrechts gefordert. Das neue Betreuungsrecht soll die Vorgaben der UN-BRK beachten und umsetzen.


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