
Am 06. Dezember 2024 haben das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), das Europäische Behindertenforum (EDF) und der Deutsche Behindertenrat (DBR) einen hochrangigen europäischen Regionalgipfel für Menschen mit Behinderungen in Berlin veranstaltet. Ziel dieses Regionalgipfels war es, das Bewusstsein für die Bedeutung einer inklusiven internationalen Zusammenarbeit und humanitärer Maßnahmen zu schärfen und mit Partnern aus ganz Europa und Zentralasien gemeinsam mit Organisationen von Menschen mit Behinderungen zu diskutieren. Nach den Grußworten von Hubertus Heil (BMAS), Svenja Schulze vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und Yannis Vardakastanis (EDF) wurde in verschiedenen Panels zur inklusiven Entwicklung und humanitären Maßnahmen im Großraum Europa und Zentralasien gesprochen.
Sara Rocha (stellvertretende Vorsitzende des Frauenausschusses des EDF) betonte hinsichtlich der Rolle und Ziel des Gipfels, dass die Rechte und der Schutz von Frauen und Mädchen mit Behinderungen weiter gestärkt werden müssen. Selbstbestimmung und Teilhabe muss für die Zielgruppe in allen Lebensbereichen selbstverständlich werden.
Gunta Anča (Vizepräsidentin EDF) stellte das Ergebnisdokument des Europäischen Gipfels vor. Bis Ende 2024 können weitere Kommentare und Anmerkungen zum Entwurf des Ergebnisdokuments eingereicht werden; danach wird das EDF das Dokument finalisieren. Hannelore Loskill, Vorsitzende des Sprecher*innenrates des Deutschen Behindertenrates 2024/2025, führte das Schlusswort mit aus.
Zudem wurde eine gemeinsame Pressemitteilung mit dem BMAS und EDF am Gipfeltag veröffentlicht Sie ist auch unter folgendem Link beim BMAS abrufbar:
Link zur Pressemitteilung