Deutscher Behindertenrat gedenkt der Opfer der "Euthanasie"-Morde der Nationalsozialisten

28. Januar 2026 -Gemeinsames Gedenken am T4-Denkmal in Berlin 🕯️

Heute fand am T4-Denkmal in Berlin die Gedenkveranstaltung für die Opfer der nationalsozialistischen "Euthanasie"-Verbrechen statt. An diesem historischen Ort an der Tiergartenstraße 4 kamen Vertreter*innen aus Politik und Zivilgesellschaft zusammen, um der Opfer zu gedenken und ein klares Zeichen gegen das Vergessen zu setzen. Von hier aus wurde die systematische Ermordung von Menschen mit Behinderungen geplant und organisiert.

Jürgen Dusel und Gebärdensprachdolmetscherin bei der Ansprache zum Gedenken T4
Jürgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen bei der Ansprache am Gedenkort T4.
In seiner Rede erinnerte der Beauftragte der Bundesregierung für Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel an die grausamen Verbrechen und rief dazu auf, Verantwortung zu übernehmen: Für die Erinnerung, für den Schutz der Menschenwürde und für ein entschiedenes Eintreten gegen jede Form von Hass und Ausgrenzung.
Für den Deutschen Behindertenrat (DBR) legten Michaela Engelmeier , SoVD-Vorstandsvorsitzende und Vorsitzende des DBR-Sprecher*innenrates, und Prof. Dr. Sigrid Arnade, Mitglied des DBR-Sprecher*innenrates, einen Kranz nieder.
Frau Engelmeier und andere Beteiligte bei der Kranzniederlegung am Gedenkort
Michaela Engelmeier und Sigrid Arnade bei der Kranzniederlegung am Gedenkort T4


"Nie wieder ist jetzt" - Eindrücke der Veranstaltung auf Youtube im Video:

 Gedenkveranstaltung-T4-2026 (16 KB)
Videostatements der Beteiligten an der Gedenkveranstaltung 28.01.26

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