DBR-Arbeitsausschuss trifft sich am 09. September 2026
Auf der Tagesordnung standen zahlreiche aktuelle behindertenpolitische Themen, darunter die Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe, das Gesetzgebungsverfahren zum Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe, das Gesetzg
Die Teilnehmenden der Sitzung des DBR-Arbeitsausschuss. Foto: Wolfgang Borrs
Am 09. September 2026 kam der Arbeitsausschuss des Deutschen Behindertenrats (
DBR) in der
SoVD-Bundesgeschäftsstelle, dem Erich-Kuttner-Haus in Berlin, zusammen. Noch bis Ende des Jahres hat der
SoVD den Vorsitz im Sprecher*innenrat des
DBR inne. Mit Jürgen Dusel, dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, war ein wichtiger Gesprächspartner zu Gast. Er gab Einblicke in seine aktuelle Arbeit und diskutierte mit den Teilnehmer*innen über zentrale Herausforderungen der Behindertenpolitik.
Im Mittelpunkt standen die aktuellen Debatten über mögliche Einsparungen bei der Eingliederungshilfe, die die Teilnehmenden auch vor dem Hintergrund der letzten Wahlergebnisse bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt sehr beschäftigten. Auch die Reformen in der Kinder- und Jugendhilfe gaben dem
DBR Grund zur Sorge. Jetzt gilt mehr denn je: Der
DBR und der
SoVD setzen sich für die konsequente Umsetzung der
UN-Behindertenrechtskonvention und eine inklusive Gesellschaft ein. Menschen mit Behinderungen müssen in allen Lebensbereichen gleichberechtigt teilhaben können. Auch Jürgen Dusel hat sich in dieser Frage ganz klar positioniert und kämpft weiter entschieden für Teilhabe und Inklusion!